Selbstverständnis der Ad-hoc-Gruppe Mediensport und Sportkommunikation

 

Ziele

Sport gewinnt für die öffentliche Kommunikation zunehmend Relevanz. Insbesondere im professionellen Spitzensport verschmelzen Organisationsstrukturen des Sports mit denen von (Massen‑)Medien. Es entstehen neue Geschäftsmodelle und transnationale Medienunternehmen mit neuen Vertriebs- und Vermarktungsstrukturen. Vor diesem Hintergrund schlagen wir vor, innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) eine Ad-hoc-Gruppe „Mediensport und Sportkommunikation“ zu gründen.

Die Ad-hoc-Gruppe soll ein Forum für Kommunikationswissenschaftlerinnen und Kommunikationswissenschaftler sein, die sich mit Sport in den Medien und dem medial vermittelten Austausch darüber auseinandersetzen. Sie eröffnet Perspektiven, indem die Forschungsaktivitäten an die internationalen Entwicklungen anknüpfen und über den deutschsprachigen Bereich hinaus sichtbar gemacht werden.

Die Ad-hoc-Gruppe soll einen theoretischen Beitrag für das Fach leisten, indem Forschungsaktivtäten gebündelt werden, die an der Schnittstelle von Kommunikations- und Medienwissenschaft einerseits und Sportwissenschaft andererseits stattfinden; interdisziplinäre Vernetzung zu sportwissenschaftlichen Teildisziplinen unterstützt wird, insbesondere zur Sportsoziologie, Sportphilosophie und Sportpolitik.